STEFAN MAHLKNECHTS 1. TITEL
Wie im Vorfeld erwartet, kam kam es an der Kart Landesmeister-schaft zum erwartet «heissen» und «sehr engen» Rennen. Im Final hatte dann Stefan Mahlknecht die Nase vorn und sicherte sich seinen ersten Titel als Landesmeister. Sein Vorgänger Mario Vogt fuhr im harten Duell auf Rang 2. Bronze holte sich Daniel Mahlknecht.
Der nicht meisterberechtigte Tessiner Patrick David mischte im offenen Rennen um die vorderen Plätze kräftig mit. So übernahm er im ersten Vorlauf die Führung, Mario Vogt und Stefan Mahlknecht lieferten sich auf den Positionen 2 und 3 einen Zweikampf. Und es kam schon nach wenigen Runden zu einem Crash zwischen den beiden Kontrahenden. Vogt kam schneller und besser weg. Mahlknecht dagegen verlor viel Zeit und fuhr von hinten wieder auf den 4. Rang vor.

Im zweiten Vorlauf reihte sich Mario Vogt hinter David auf dem zweiten Rang ein, Stefan Mahlknecht erreichte Rang 3. Dies ergab für den Final die Pole-Position für Patrick David, gefolgt von Mario Vogt und Stefan Mahlknecht.
Im Final stach Mario Vogt voll in die Lücke hinein und reihte sich an zweiter Position ein, gefolgt von Mahlknecht. Der Führende Patrick David zeigte bei Rennhälfte konditionelle Probleme und zudem bauten seine Reifen ab. Auch die Reifen von Mario Vogt hielten nicht ganz durch. So konnte Stefan Mahlknecht aufholen und touchierte Vogt. Die gegen Mahlknecht ausgesprochene Verwarnung hatte keinen Einfluss auf die Rangliste. Stefan Mahlknecht überholte Vogt und feierte so den Titel des neuen Landesmeisters.

«Heute hat man harte Zweikämpfe gesehen, wie sie im Kartsport ab und zu vorkommen», sagte Mahlknecht nach Rennschluss, «ich betrachte meinen Sieg auch ein wenig als Lohn für diese Saison, in welcher ich die Clubrennen dominiert habe».

Der enttrohnte Meister und neue Vizemeister Mario Vogt sprach von einer engen Sache und meinte: «Heute wäre für mich alles dringelegen, ich hätte auch mehr erreichen können».

Hinter den beiden Topfahrern sicherte sich Daniel Mahlknecht die Bronze-Medaille. In den beiden Vorläufen klappte es bei ihm nicht ganz wunschgemäss. Im Final drehte er dann aber mächtig auf und sicherte sich schliesslich Edelmetall.

Ein Anwärter auf vordere Plätze musste passen. Im Zeittraining fuhr Marc Vogt zwar noch mit, doch er musste einsehen, dass die zwei Tage zuvor erlittene Fussverstauchung ein zu grosses Handicap war. Deshalb trat er zu den Vorläufen nicht mehr an.

Bei den Minis duellierten sich Robin Vogt und Marc Inauen. Im Final führte Vogt bis drei Kurven vor Schluss, doch Marc Inauen schnappte ihm den Sieg auf den letzten Metern noch weg.

Text: Martin Trendle